Nachwort
Den Spiegel weglegen
Das waren sie. Geschichten, manche davon Jahrtausende alt.
Was auffällt, wenn du sie hintereinander liest, ist, wie wenig sich Menschen verändert haben. Sie waren eifersüchtig auf ihren Bruder. Sie gingen weiter, während jemand dalag. Sie taten so, als würden sie ihren Freund nicht kennen, als es brenzlig wurde.
Das ist vielleicht kein fröhlicher Gedanke. Aber es ist ein beruhigender. Was du fühlst, ist nicht seltsam und nicht neu.
Die Geschichten lösen nichts für dich. Sie helfen dir nur, dich selbst etwas klarer zu sehen.
Zurück zum gewöhnlichen Leben
Kleine Arbeit
Die eigentliche Arbeit beginnt, wenn du dieses Buch zuklappst. Eine gemeine Bemerkung runterschlucken. Jemanden aufsuchen, der allein dasteht. Einmal nicht zurückschlagen. Fragen: Bist du dir da sicher?
Viel mehr ist es nicht.
Schau noch einmal in den Spiegel:
- Welche Geschichte nimmst du mit in deinem Rucksack?
- Was machst du morgen ein kleines bisschen anders?
- Wer bist du, wenn du in den Spiegel schaust?